Maren Schulz

Diplom-Sozialpädagogin und Persönlichkeitstrainerin

Wie alles begann
Im Alter von 27 Jahren trat ich 1976 meine erste Leitungstätigkeit in einer Kindertagesstätte an. Um mich für die neue Rolle zu qualifizieren, wählte ich eine Ausbildung zur Erwachsenbildnerin.

Erwachsenenbildung
Bei der evangelischen Kirche absolvierte ich eine vierjährige Ausbildung zur Erwachsenenbildnerin. Erstmals kam ich dabei in Kontakt mit Konzepten ganzheitlichen Lernens in der Verbindung von zunehmendem Wissen, Gruppendynamik, Psychologie, Soziologie, Theologie und Pädagogik.

TZI-Kurse und pädagogisches Rollenspiel
Parallel dazu besuchte ich TZI-Kurse bei Will Rheinland und Will International (1977 – 1988). Nach Abschluss der Ausbildung leitete ich als Ausbilderin sechs Jahre lang Grundkurse in Düsseldorf, Wuppertal und Bochum. Eine Ausbildung zur pädagogischen Rollenspielleiterin (APR) vertiefte meine Kenntnisse.

Berufsbegleitendes Studium der Sozialpädagogik
An der Evangelischen Fachhochschule in Bochum absolvierte ich ein berufsbegleitendes Studium der Sozialpädagogik mit dem Schwerpunkt Erwachsenenbildung und Gemeinwesenarbeit.

Erwachsenenbildung im Kirchenkreis
Nach dem Studium arbeitete ich in der evangelischen Erwachsenenbildung in Bochum. Schwerpunkte meiner Arbeit waren die Ausbildung von Gruppenleitern in Erwachsenengruppen, die Fortbildung von Erzieherinnen in neuen Formen der Elternarbeit sowie der Aufbau von Selbsterfahrungsgruppen für junge Frauen in der Gemeinde. Gleichzeitig führte ich Fortbildungen für ehrenamtliche Gemeindemitarbeiter durch.

Aufbau von Familienbildung
1992 verlegte ich meinen Tätigkeitsschwerpunkt in die Familienbildung in Herne und Wanne-Eickel. Ein dichtes Netz von Eltern-Kind-Gruppen entstand in dieser Zeit. Dabei bekamen die Leiterinnen der Eltern-Kind-Gruppen eine Ausbildung in Theorie und Praxis der Arbeit mit kleinen Kindern und ihren Eltern. Wichtig war mir in der Zeit, junge Frauen an den Wendepunkten ihres Lebens zu begleiten, im Wachstum zu unterstützen und zu beobachten, wie mutig und individuell sie ihre neuen Wege fanden.

Kontaktstellen für Selbsthilfegruppen
In Herne und Düsseldorf führte ich sechs Jahre lang Aus- und Fortbildungen für SprecherInnen von Selbsthilfegruppen durch. Zwei Jahre lang unterrichtete ich nebenberuflich Didaktik und Methodik an einer Fachschule für Erzieherinnen in Gelsenkirchen.

Fachberatung für Kindertageseinrichtungen
1996 übernahm ich die Referatsleitung für Kindertageseinrichtungen im Kirchenkreis Unna. Seitdem liegt mein Schwerpunkt auf der Fortbildung der Erzieherinnen und bei der Einführung von Managementmethoden in den Einrichtungen. Parallel dazu unterstütze ich die Frauen in Führungspositionen in der Mitarbeiterführung.

Früher Erwachsenenbildnerin – heute Coach
Im Juni 2005 schloss ich eine Ausbildung zum Coach mit System und Spiritualität bei Heinrich Fallner und Pater Franz Richardt in Haus Ohrbeck/Georgsmarienhütte ab. Die von der Deutschen Gesellschaft für Coaching (DGfC) anerkannte Ausbildung erfolgte in Kooperation mit dem Institut für Supervision und Praxisentwicklung in sozialen Handlungsfeldern Bielefeld (ISP). Seit 2005 arbeite ich nebenberuflich als Coach im Ruhrgebiet und gehöre zu den Gründungsmitgliedern von NIC – Norddeutsches Institut für Coaching und bin Vorsitzende des Vereins.


Norddeutsches Institut für Coaching